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Wir über uns !!! |
Historie
| Nach dem 2. Weltkrieg wurde schon vor 1954
der |
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Billard - Amateurverband (BAV) Nordrhein - Westfalen |
| ins Leben gerufen. |
Die Gründungsversammlung fand am 12.7.1947 in Vohwinkel statt. Die Versammlung wurde damals von Robert Court aus Köln geleitet. Der Billardfreund Merten aus Köln vertrat damals 25 Vereine aus dem Bereich Mittelrhein. Die Billardfreunde Knops und Jebsen aus Köln vertraten je einen weiteren Verein.
Insgesamt nahmen an der Gründungsversammlung 16 Billardfreunde teil, die insgesamt 258 Vereine vertraten.
Dieser BAV war bis 1954 die Dachorganisation,
danach nahmen die einzelnen Landesverbände den Spielbetrieb in ihrem Bereich
selbst in die Hand.
Nachweislich einem Artikel in der Billardzeitung, die uns von dem Billardfreund
Robert Richter aus Essen zur Verfügung gestellt wurde, hielt der Landesverband
Mittelrhein seine Gründungsversammlung am 29. 10. 1954 in Düren ab.
Der Billardverband Mittelrhein (BVM) wählte am 29.10,.1954 folgenden Vorstand:
| 1. Vorsitzender | Martin Faßbender (BSC 25 Düren) |
| 2. Vorsitzender | Robert Hermann (Kölner Billard Club) |
| Geschäftsführer und Sportwart | Werner Klerx (Kölner Billard Club) |
| Schatzmeister | Hans Heidbüchel (BSC 25 Düren) |
| Presse- und Werbewart | Josef Küpper (BSC Aachen) |
| Kassenprüfer | Herr Hambücker (BSC Büsbach) Herr Römer ( BC Düren - Lendersdorf) |
Somit wird der Billard - Landesverband
Mittelrhein (BLVM) in 2 Jahren sein 50. jähriges Jubiläum feiern.
Da der Deutsche Sportbund nur noch eine Sportart "Billard" als gegeben betrachtet, hat sich mittlerweile der BLVM mit dem Pool - Billardverband Rheinland West e.V. und dem Pool - Billardverband Mittelrhein e.V zu einem neuen Dachverband, und zwar dem
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Billard - Landesverband Mittleres Rheinland e.V. |
zusammen geschlossen
Was ist Billard?
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| Geschichte | |
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Über die Erfindung des Billardsports gibt es mehr Legenden als stichhaltige Überlieferungen. Einschlägige Encyclopädien verraten aber, daß dieses heute so verbreitete Spiel wohl im 16. Jahrhundert in Italien entstand und im 17. Jahrhundert am Hofe Ludwig XIV bei Adligen und vornehmen Damen ein beliebtes Unterhaltungsspiel war. – Man staunt, wenn man hört, daß das Billardspiel erst seit ca. 1750 mit geraden Stäben (Queues) gespielt wird, während vorher gebogene Schläger üblich waren. Auch die in manchen nervösen Spielpausen beim Einkreiden überstrapazierte Lederkuppe wurde erst 1827 eingeführt. |
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| Arten | |
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Man unterscheidet zwei Hauptarten des Billardspiels: Das ältere, größere deutsche Billard, an dessen Längsseiten in Ecken und Mitte je drei unterhalb mit Ballfängern versehenen Öffnungen (Löcher) zur Aufnahme der Bälle angebracht sind – und das kleinere (200 bis 230 cm lange) französische Billard oder Karambolagebillard ohne Löcher. Im Billardsport haben sich eine Reihe von Spezialdisziplinen herausgebildet. Die wichtigsten sind die freie Partie, das Cadre und das Dreibandspiel sowie auch Mehrkampfformen. – Jeder Billardneuling erlernt zuerst die "freie" Partie. |
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| Ziel | |
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Zum besseren Verständnis sollen die Regeln der freien Partie nachstehend auszugsweise und in Kurzform wiedergegeben werden: Das Ziel jedes einzelnen Stoßes beim Billard ist das Karambol (Karambolage). Billard wird mit drei Bällen gespielt: einem weißen Ball, einem Punktball (weißer Ball mit Punktmarkierung) und einem neutralen roten Ball. Eine Billardpartie wird von zwei Spielern gespielt, von denen einer immer den "weißen Ball", der andere immer den "Punktball" anstößt. Das Ziel des Stoßes ist es, mit dem angestoßenen, eigenen Ball die beiden anderen Bälle zu treffen. Dies kann auf vielfältige Art geschehen, z. B. direkt über eine oder mehrere Banden. Dabei ist es gleichgültig, ob zuerst der Ball des Gegners oder der rote Ball getroffen wird. – Ist dies einem Spieler fehlerfrei gelungen, so hat er ein Karambol erzielt und kommt ein weiteres Mal zum Stoß und so weiter. Mit jedem erzielten Karambol macht der Spieler einen Punkt (Point). Nach einem Fehler kommt der andere Spieler zum Stoß. Jedes Billardspiel geht über eine bestimmte vorgeschriebene "Distanz". So bedeutet z. B. Partielänge 200, daß der Spieler gewonnen hat, der zuerst 200 Points erreicht hat (Ausnahme: Nachstoß). Die wirkliche Kunst des Billardspiels besteht nicht nur darin, möglichst viele fehlerfreie Karambolagen zu machen, sondern die Bälle dabei so zu spielen (anzutreiben), daß sie nach dem jeweiligen Karambol so günstig (eng) zusammenstehen, daß auch die Erreichung des nächsten Karambols ohne große Risiken möglich ist. Die so entstehenden großen Serien innerhalb einer Partie bei möglichst wenigen Aufnahmen ergeben den guten Durchschnitt. |
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| Regeln | |
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Aufnahme: Auch Spielaufnahme genannt. Sie beginnt, wenn der Spieler nach den Regeln ans Spiel kommt und endet, wenn er einen Fehler macht oder die Partie beendet. Innerhalb der Aufnahme kann der Spieler im Rahmen der Spieldistanz eine beliebige Anzahl von Karambolagen erzielen. Durchschnitt: Wie stark ein Spieler ist, wird nach seinem Durchschnitt errechnet. Die Gesamtzahl der in einer Partie erzielten Punkte (Karambolagen) geteilt durch die Zahl der Aufnahmen ergibt den Durchschnitt (z. B. 200 Punkt geteilt durch 12 Aufnahmen ist gleich ein Schnitt von 16,67). Serie / Höchstserie: Als Serie versteht man die Anzahl der Points, die in einer Aufnahme, d. h. unmittelbar hintereinander erzielt wurden. Wer fängt an? Der Schiedsrichter setzt die drei Bälle auf die auf dem Billardtuch gekennzeichneten Marken. Die beiden Spieler stoßen dann je einen der weißen Bälle möglichst gleichzeitig in Richtung der oberen Bande ab. Der Spieler, dessen Ball beim Rücklauf dann der unteren Bande am nächsten kommt, hat die Wahl zu bestimmen, wer die Partie anfängt. Der beginnende Spieler erhält stets den Punktball, der nachstoßende den weißen Ball. Zum Spielbeginn setzt der Schiedsrichter die drei Bälle in eine bestimmte vorgeschriebene Position. Beim nun folgenden Anstoß muß stets der rote Ball zuerst getroffen werden. Eine Karambolage ist zustande gekommen, sobald der Spielball die beiden anderen Bälle fehlerfrei getroffen hat. Nach einem Fehler hält der Schiedsrichter den Spieler an und läßt den Gegner das Spiel fortsetzen. Als Fehler gilt:
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